Beschreibung:

Durch die Schulung und die anschließende Wissensfeststellung wird gewährleistet, dass der/die Teilnehmer/-in über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten verfügt, um im Wach- und Sicherungsunternehmen die Aufgaben im Rahmen der Intervention als Interventionskraft im Sinne der VdS 2172 wahrzunehmen. Die mit Erfolg bestandene Wissensfeststellung führt zum Abschluss „Interventionskraft“.

Zielgruppe:

Interventionskraft im Sinne der VdS 2172

Ausbildungsaufbau:

Die Lehrgangsdauer erstreckt sich über 3 Tage.

Ausbildungsthemen:

  1. Abgrenzung von öffentlichem und privatem Recht
  2. Öffentliches Recht
  3. Privatrechtliche Tätigkeitsgrundlagen zum Schutz von Eigentum und Besitz
  4. Grundzüge des Straf- und Verfahrensrechts
  5. Ausgewählte Strafbestände
  6. Arbeits- und Gesundheitsschutz
  7. Verhaltens- und Handlungsgrundsätze auf dem Weg zum und am Interventionsort/-objekt
  8. Melde- und Berichtswesen
  9. Zusammenarbeit mit der Polizei und anderen Behörden
  10. Grundsätze der Eigensicherung/taktisches Verhalten
  11. Verhaltensweisen von Menschen in verschiedenen Situationen
  12. Grundsätze im Umgang mit Menschen, Kenntnis von Fehlerquellen
  13. Grundsätze der Kommunikation, das Werkzeug Sprache
  14. Sicherungseinrichtungen Gefahrenmeldeanlagen
  15. Meldesysteme und Beobachtungseinrichtungen, Zugangs- und andere Kontrollsysteme
  16. Aufbau, Wirkungsweise und Grenzen der eingesetzten Kommunikationstechnik
  17. Grundkenntnisse im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz/Handhabung von Feuerlöschgeräten
  18. Einrichtung und Hilfsmittel zur Eigensicherung/persönliche Schutzausrüstung
    (Wirkungsweise und Handhabung von Notwehrmitteln/-geräten)

Termine


Waffensachkunde gem. §7 WaffG


Beschreibung:

Die unserem Dozenten verliehene staatliche Anerkennung zur Vermittlung von Waffensachkunde gem. §7 WaffG gilt unbegrenzt sowohl für Kurz- als auch Langwaffen und eignet sich sowohl für Sportschützen, für Sammler als auch für Sicherheitsunternehmen bzw. deren Beschäftigte.

Die erfolgreich abgelegte Waffensachkundeprüfung ist eine der Grundvoraussetzungen für den Erhalt einer Waffenbesitzkarte oder eines Waffenscheins.

Zielgruppe:

  • Sicherheitsmitarbeiter (w/m), die sich weiterqualifizieren möchten
  • Branchenneulinge

Ausbildungsaufbau:

  • 4 Tage Blockunterricht Theorie und Praxis (Mo bis Do 09:00 bis 16:00 Uhr)
  • 1 Prüfungstag (Fr 09:00 bis 16:00 Uhr)

Termine


Ersthelfer


Beschreibung:

Ersthelfer übernehmen Aufgaben der Ersten Hilfe in den Betrieben. Zur Gewährleistung der betrieblichen Sicherheit sollen sie in der Lage sein, im Notfall sofortige Erstmaßnahmen durchzuführen. Nur die entsprechende Ausbildung und regelmäßige Übung versetzt einen Ersthelfer in die Lage, diesen Anforderungen an seine Tätigkeit im Ernstfall gerecht zu werden.

Lehrgangsziel:

Erste Hilfe durch Ersthelfer oder Laien soll und kann die ärztliche Hilfe nicht ersetzen. Sie sollen ein Notbehelf sein, um die Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe zu überbrücken. Erste Hilfe-Maßnahmen sollen den Verletzten schnell helfen und sie vor weiterem Schäden bewahren.

Lehrgangs- und Leistungsumfang:

16 Unterrichtsstd. (von 09:00 bis 17:30 Uhr) an zwei aufeinanderfolgenden Tagen

Termine


Betriebssanitäter


Beschreibung:

  • Grundausbildung gem. BGG 949 vom April 2004
  • Aufbaulehrgang gem. BGG 949 vom April 2004

Zielgruppe:

Der Einsatz von BG-anerkannten Betriebssanitätern ist überwiegend in größeren Unternehmen sowie Baustellen und in Betrieben mit einem besonderen Gefährdungspotential vorgeschrieben.

Die primäre Aufgabe des Betriebssanitäters liegt auf dem Gebiet der erweiterten Ersten Hilfe. Im Unterschied zu den Ersthelfern, die sich an den möglichen Unfallorten oder in der Nähe aufhalten und somit unmittelbar und sofort für eine Erste Hilfe-Leistung zur Verfügung stehen, wird der Betriebssanitäter je nach Art und Schwere der Verletzung an den Notfallort gerufen oder vom Verletzten aufgesucht. In Notfällen hat der Betriebssanitäter entsprechend seiner Aus- und Fortbildung erweiterte Erste Hilfe-Maßnahmen, ggf. mit Unterstützung des Ersthelfers zu ergreifen. Neben den grundlegenden Maßnahmen ist der Betriebssanitäter ebenfalls mit dem Einsatz und der Verwendung von Geräten wie zum Beispiel des Beatmungsbeutels, der Sekretabsaugpumpe oder des Sauerstoffbehandlungsgerätes vertraut. Ferner kann der Betriebssanitäter seine Aufgaben unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen einordnen. Mit einzubeziehen sind hierbei jeweils auch die kaufmännischen Mitarbeiter.

Mindestens ein Betriebssanitäter ist erforderlich in Betrieben (§ 27 BGV A1) mit

  • mehr als 1500 anwesenden Versicherten,
  • mehr als 250 anwesenden Versicherten, wenn Art, Schwere und Zahl der Unfälle dies erfordert,
  • mehr als 100 anwesenden Versicherten auf Baustellen.

Die Ausbildung findet gemäß den Richtlinien der Berufsgenossenschaften statt und besteht aus dem Grundlehrgang (63 Unterrichtsstd.) und dem Aufbaulehrgang (32 Unterrichtsstd.). Beide Lehrgänge können auch zu einem Kompaktlehrgang zusammengefasst werden. Die Lehrgangsinhalte richten sich nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaften „BGG 949“.

Ausbildungsaufbau:
Betriebssanitätergrundlehrgang: 8 Tage
Betriebssanitäteraufbaulehrgang: 4 Tage
Betriebssanitäterfortbildung: 2 Tage

Ausbildungsthemen:

  • Anatomie/Physiologie
  • Krankheitslehre
  • Rettungs- und Transporttechniken
  • Lagerungsarten
  • Reanimation inkl. Automatisch Externe Defibrillation (AED)
  • Versorgung von akuten Erkrankungen
  • Versorgung von traumatologischen Notfällen
  • Hygiene
  • Pflegerische Betreuung von Verletzten und Erkrankten
  • Dokumentation
  • Rechtskunde

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Brandschutzhelfer


Beschreibung:

Brandschutzhelfer übernehmen Aufgaben des Brandschutzes in den Betrieben. Zur Gewährleistung der betrieblichen Sicherheit sollen sie in der Lage sein, im Brandfall sofortige Erstmaßnahmen durchzuführen. Nur die entsprechende Ausbildung und regelmäßige Übung versetzt einen Brandschutzhelfer in die Lage, diesen Anforderungen an seine Tätigkeit im Ernstfall gerecht zu werden.

Zielgruppe:

  • Personen, die in Unternehmen als Brandschutzhelfer tätig werden sollen oder bereits tätig sind
  • Branchenneulinge
  • Sicherheitsmitarbeiter (w/m), die sich weiterqualifizieren möchten

Ausbildungsaufbau:

Ein Tag Blockunterricht Theorie und Praxis von 09:00 bis 17:00 Uhr

Ausbildungsthemen:

  • Rechtliche Grundlagen sowie Aufgaben und Pflichten
  • Grundlagen des Verbrennungs- und Löschvorgangs
  • Brandursachen und Brandklassen
  • Einsatzbereiche und Einsatzgrenzen von Feuerlöschgeräten und -einrichtungen
  • Verhalten im Brandfall/Brandmeldung/DIN 14096
  • Rettungswege in Gebäuden/Brandrisiken im Betrieb
  • Löschtaktik und Grenzen der Brandbekämpfung
  • Praktische Löschübungen am Brandsimulator

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Eingriffs- und Sicherungstechniken


Zielsetzung:

Der Lehrgang Eingriffs- und Sicherungstechniken hat zum Ziel, dass die im Bewachungsgewerbe tätigen Personen unter Beachtung der Eigen- und Fremdgefährdung darin geschult werden, Konflikte professionell zu lösen. Dabei werden sie auf die nötigen Vorschriften und auf die verschiedenen Techniken zur Sicherung von Personen geschult.

Inhalt:

  • Grundlagen zur Eigensicherung und Selbstschutz
  • Sicherungsstellungen
  • Agieren im Team/Verhalten im Team
  • Umgang mit Konflikten, Aggressionen und Gewalt
  • Rechtliche Vorschriften (Notwehr, Nothilfe, Putativnotwehr, vorläufige Festnahme)
  • Erlernen von Eingriffs- und Sicherungstechniken (waffenlose Selbstverteidigung)
  • Umgang bei Bedrohungen mit Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen
  • Umgang mit eigenen Selbstverteidigungsmitteln (Mag-Lite, Teleskopabwehrstock, Kubotan)

Termine


Arbeitsicherheit und Unfallverhütung am Arbeitsplatz


Zielsetzung:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen die Grundlagen des Arbeitsschutzes kennenlernen und im Speziellen über die Einsatzfelder im Bewachungsgewerbe informiert werden.

Sie sollen Unfall- und Gesundheitsgefahren kennenlernen sowie Möglichkeiten für deren Vermeidung bzw. Beseitigung.

Inhalt:

  • Einsatzfelder der Bewachung
  • Zuständigkeit und Verantwortung im Arbeitsschutz
  • der Versicherungsfall
  • Aufgaben von Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht
  • Zustandekommen von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen
  • Maßnahmen der Unfallverhütung
  • Brandschutz
  • Möglichkeiten und Grenzen des Tätigwerdens
  • Unfallmeldewesen

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Englisch für das Bewachungsgewerbe


Zielsetzung:

Die Aufgaben im Sicherheitsgewerbe werden immer komplexer, nicht selten gerät der Sicherheitsmitarbeiter im Zuge seiner Tätigkeit in Situationen, in denen die englische Sprache unerlässlich ist. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen sollen die Grundlagen der englischen Sprache für die wesentlichen Tätigkeiten im Wach- und Sicherheitsgewerbe vermittelt werden. Dabei wird in zwei Ausbildungsabschnitte unterschieden:

  1. Grundlagen der englischen Sprache im Pforten und Empfangsdienst
  2. Grundlagen der englischen Sprache im Wach- und Streifendienst

Grundlagen der englischen Sprache im Pforten- und Empfangsdienst

Zielsetzung:

Die Lehrgangsteilnehmer/-innen sollen die wesentlichen Grundlagen der englischen Sprache für die Tätigkeiten im Pforten- und Empfangsdienst kennenlernen.

Inhalt:

  • ein Gespräch beginnen und abschließen
  • Besucher empfangen oder warten lassen
  • Besucher zielgerichtet weiterleiten und den Weg beschreiben
  • Besuchern etwas anbieten
  • Besuchern einfache Fragen stellen
  • auf Fragen reagieren
  • Informationen am Telefon geben

Grundlagen der englischen Sprache im Wach- und Streifendienst

Zielsetzung:

Die Lehrgangsteilnehmer/-innen sollen die wesentlichen Grundlagen der englischen Sprache für die Tätigkeiten im Wach- und Streifendienst kennenlernen.

Inhalt:

  • ein Gespräch beginnen und abschließen
  • Personen ansprechen und einfache Anweisungen geben
  • Personen zielgerichtet informieren und weiterleiten
  • Personen betriebliche Ordnungsregeln erklären
  • einfache Fragen stellen
  • auf Fragen reagieren

Termine


Deeskalationstraining


Zielsetzung:

Die Lehrgansteilnehmer/-innen sollen lernen, dass Provokationen durch entsprechende Gesprächstechniken „entschärft“ werden können, sodass es nicht zu Eskalationen in der Auseinandersetzung kommt. Das Medium Sprache in seiner Ganzheit soll erfasst und zielgerichtet eingesetzt werden können, um eine Eskalation zu verhindern. Des Weiteren sollen sie Grundlagen der fach- und situationsgerechten Kommunikation kennenlernen, mit dem Ziel der konstruktiven Beilegung von Konfliktsituationen. Sie lernen, angemessen mit Konfliktsituationen umzugehen und sie ihnen werden die entsprechenden deeskalierenden Maßnahmen nähergebracht.

Die Teilnehmer/-innen sollen erkennen, dass die Fähigkeit mit Konflikten angemessen umzugehen, abhängig von der Persönlichkeit, Erziehung, Erfahrung und dem erlernten Konfliktverhalten, die Aufgabe eines jeden Einzelnen ist. Darüber hinaus erfahren sie die Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall B. Rosenberg, um diese zu verinnerlichen.

Inhalt:

  • verbale Kommunikation (das gesprochene oder geschriebene Wort)
  • nonverbale Kommunikation (Gestik und Mimik)
  • paraverbale Kommunikation (Stimmlage, Tonhöhe usw.)
  • extraverbale Kommunikation (Bekleidung, Schmuck, Frisur usw.)
  • Umgang mit situationsbezogenem Stress (Eustress/Distress)
  • Kommunikation auf verschiedenen Ebenen (Sach- und Gefühlsebene)
  • Praxisbeispiele, Übungen
  • Erläuterung des Konzepts von Rosenberg:
  1. Lebensentfremdende Kommunikation
  2. Grundmodell der GfK
  3. Beispiele

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Empfangsdienste – Die Visitenkarte des Unternehmens


Zielsetzung:

Die Seminarteilnehmer lernen, die besondere Bedeutung ihrer Tätigkeit für das Unternehmen einzuschätzen. Sie werden zu kundenorientiertem und servicefreundlichem Verhalten angeregt. Durch ein Praxistraining wird jedem Teilnehmer die Wirkung seiner Person, seines Auftretens und seines Verhaltens vor Augen geführt und ggf. Hilfe zur Korrektur gegeben. Positive Verhaltensstrategien werden entwickelt.

Inhalt:

  • Der Empfang als Visitenkarte Ihres Unternehmens
  • Die Erwartungshaltung des Besuchers
  • Der erste Eindruck
  • Gesprächstechniken, Körpersprache
  • Psychologische Grundlagen menschlichen Verhaltens
  • Störfaktoren der Menschenkenntnis
  • Praktisches Training

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