Fördermöglichkeiten


Agentur für Arbeit

Vorraussetzungen für den Bildungsgutschein:

  • Keine Erwerbstätigkeit
  • Abgeschlossene Berufsausbildung oder Ausübung einer beruflichen Tätigkeit über mindestens drei Jahre
  • Beratung durch die Agentur für Arbeit

Der Bildungsgutschein muss vor Beginn der Maßnahme ausgefüllt bei der Agentur für Arbeit vorliegen.

Die Beratung erfolgt durch ein Gespräch mit dem Sachbearbeiter, in dem der Wunsch nach einer Aus- oder Weiterbildung erläutert wird.

Gefördert werden:

  • Der Lehrgang
  • Die Prüfung
  • Fahrtkosten
  • Kinderbetreuung

Mehr Infos unter:

https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/foerderung-berufliche-weiterbildung


Berufsförderungsdienst

Die Auswahl an Tätigkeitsfeldern für eine Beschäftigung in der Sicherheitsbranche
nach der Zeit bei der Bundeswehr umfasst mehr als hundert Einsatzbereiche.

Durch den Berufsförderungsdienst haben Soldaten, die aus der Bundeswehr ausgeschieden sind, die Möglichkeit, eine Weiterbildung in der Sicherheitsbranche anzugehen. Hierbei werden sie vom BFD gefördert.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten reichen hierbei von zweiwöchigen Kursen bis hin zur kompletten Berufsausbildung.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch und finden für Sie das passende Angebot!


Bildungsscheck

Zielgruppe: Wer ist empfangsberechtigt?

Bildungsschecks werden an einzelne Beschäftigte ausgegeben, deren Standort bzw. Arbeitsstätte in NRW liegt.

Beschäftigte dürfen im laufenden und im vorangegangenen Jahr an keiner beruflichen Weiterbildung teilgenommen haben.

Der Bildungsscheck übernimmt bis zu 50 Prozent der Weiterbildungskosten (max. 500 Euro)

Zu den empfangsberechtigten Beschäftigten zählen:

  • Lohn- und Gehaltsempfänger/-innen
  • Für ein Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalem Recht Arbeitnehmer/-innen gleichgestellt sind
  • Geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte und Minijobber (450,- Euro Job), wenn es sich um die Hauptbeschäftigung handelt (ohne andere Hauptbeschäftigung)
  • Beschäftigte in Mutterschaftsurlaub oder Elternzeit
  • Derzeit noch Beschäftigte, aber kurz vor der Arbeitslosigkeit stehende Personen
  • Im Unternehmen mithelfende Familienangehörige (ohne andere Hauptbeschäftigung)
  • Mitarbeitende Betriebsinhaber, Eigentümer und Freiberufliche, in den ersten fünf Jahren nach Unternehmensgründung
  • Berufsrückkehrende, die spezielle Bedingungen erfüllen

Was wird gefördert?

Alle angebotenen Lehrgänge der AdlerWache Aus- und Fortbildung sind förderfähig.

Mehr Infos unter: http://www.bildungsscheck.com/Verfahren

Die Unterlagen können Sie per Fax, Post oder E-Mail versenden:

Adressen:

IHK Köln, Bildungsberatung, Unter Sachsenhausen 10 – 26, 50667 Köln,
E-Mail: bildungsberatung@koeln.ihk.de, Fax.: 0221 1640-629.

Nach Eingang meldet sich eine Beraterin bei Ihnen, um einen Beratungstermin zu vereinbaren, oder – falls der Bildungsscheck für Sie nicht infrage kommt – mit Ihnen ggf. alternative Förderungsmöglichkeiten zu erörtern.

Was zum Beratungstermin mitgenommen werden muss:

Zum Beratungstermin bringen Sie bitte immer einen gültigen Personalausweis oder Pass mit.


Prämiengutschein

Prämiengutschein (500 Euro)

Vorraussetzungen für den Prämiengutschein:

  • Einen Prämiengutschein in Höhe von max. 500 € können Erwerbstätige erhalten, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen derzeit 20.000 Euro (40.000 bei Verheirateten) nicht übersteigt. Mindestens die gleiche Summe müssen Sie selbst für die Weiterbildung aufbringen.
  • Sie sind durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig – das gilt übrigens auch für Selbständige, deren Erwerbseinkommen trotz der Mindestarbeitszeit unter den Regelleistungen der Grundsicherung liegt und die daher zu ihrem Erwerbseinkommen aufstockende Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten.
  • Auch Beschäftigte im Mutterschutz oder in Elternzeit können einen Prämiengutschein erhalten (unterhalb der genannten Einkommensgrenzen).
  • Sie die deutsche Staatsangehörigkeit oder eine gültige Arbeitserlaubnis für Deutschland besitzen.

Der Prämiengutschein ist für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten gültig.

Der Prämiengutschein darf ausschließlich für die unmittelbaren Prüfungs- oder Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden. Neben- oder Folgekosten insbesondere für Anfahrt, Verpflegung oder Übernachtung sind nicht förderfähig.

Im Rahmen der Förderrichtlinie (01. Dezember 2011 – 30. Juni 2014) kann pro Person alle zwei Kalenderjahre ein Prämiengutschein ausgestellt werden. Ausschlaggebend ist das Datum des Beratungsprotokolls.

Beratungen und Gutscheine

  • Sie suchen eine Beratungsstelle auf, die Gutscheine ausstellen kann. Im Rahmen einer Prämienberatung werden die persönlichen Voraussetzungen, das Weiterbildungsziel und die Anforderungen an die Weiterbildung geklärt. Wenn sie erfüllt sind, erhalten Sie einen Gutschein.
  • Die Beratungsstelle nennt auf dem Prämiengutschein das Weiterbildungsziel und geeignete Weiterbildungsanbieter. Sie erklärt die Finanzierungsmöglichkeiten.
  • Sie buchen bei einem der genannten Weiterbildungsanbieter einen Kurs oder eine Prüfung für das auf dem Gutschein angegebene Weiterbildungsziel. Der Weiterbildungsanbieter akzeptiert bei Annahme des Prämiengutscheins die anteilige Begleichung der Gebühren in Höhe des Gutscheinwertes mit dem Prämiengutschein.
  • Der Weiterbildungsanbieter beantragt bei der Service- und Programmstelle Bildungsprämie die Zuwendung in Höhe des Gutscheinwertes

Mehr Infos unter:

http://www.bildungsscheck.com/

https://www.ihk-koeln.de/

Aufstiegs-BAföG

AFBG-Geförderte können sich ab dem 01. August 2016 über höhere Bedarfssätze, Zuschussanteile und Freibeträge freuen.

Leistungsverbesserungen im AFBG zum 01. August 2016

  • Der Basisunterhaltsbeitrag im AFBG bei Vollzeitmaßnahmen wächst mit dem 25. BAföGÄndG und dem 3. AFBGÄndG von 645 Euro auf 708 Euro; der Zuschussanteil hierauf nach Abzug des Pauschalbetrages mit dem 3. AFBGÄndG von 44 Prozent auf 50 Prozent.
  • Die Erhöhungsbeträge zum Basisunterhaltsbeitrag werden für den Teilnehmer von 52 Euro auf 60 Euro, für den Ehepartner von 215 Euro auf 235 Euro und für Kinder, von 210 Euro auf 235 Euro erhöht. Für den Kindererhöhungsbetrag steigt der Zuschussanteil von 50 Prozent auf 55 Prozent. Für die weiteren Erhöhungsbeträge wird erstmals ein Zuschussanteil (von 50 Prozent) eingeführt.
  • Der einkommensunabhängige maximale Maßnahmenbeitrag (Förderung der Lehrgangskosten) steigt von 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Der Zuschussanteil hierauf wird von 30,5 Prozent auf 40 Prozent erhöht.
  • Der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende wird von 113 auf 130 Euro erhöht.
  • Mit einem „Attraktivitätspaket Meisterstück“ werden die Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt bis zu 2000 Euro gefördert (bisher 1.534 Euro) und ein Zuschussanteil (von 40 Prozent) erstmals eingeführt.
  • Der mögliche Erlass des restlichen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungskosten bei Bestehen der Prüfung wird von 25 auf 40 Prozent erhöht.
  • Der Basisvermögensfreibetrag wird von 35.800 Euro auf 45.000 Euro erhöht; die Erhöhungsbeträge hierauf für den Ehepartner und je Kind von 1.800 Euro auf 2.100 Euro.
  • Die Einkommensfreibeträge im AFBG sind bereits mit dem 25. BAföGÄndG für den Teilnehmer von 255 Euro auf 290 Euro, für den Ehepartner von 535 Euro auf 570 Euro und je Kind von 485 Euro auf 520 Euro, erhöht worden.

Mehr Infos unter

https://www.aufstiegs-bafoeg.de/